Wong Kar-wai dominiert unebenen 'Eros'

das paranormale Action-Team

Wong Kar-wai dominiert unebenen 'Eros'



von Peter Brunette

Eine Szene aus 'Eros'. Bild bereitgestellt vom Toronto International Film Festival.

Mit Ausnahme von Wong Kar-wai'S Beitrag, der neue dreiteilige Kompilationsfilm 'Eros' ist leider alles andere als erotisch. Das wäre nicht unbedingt eine unüberwindliche Hürde, aber ein Großteil des Films ist aus irgendeinem Grund nicht sehr interessant. Eine wegwerfbare Episode von Steven Soderbergh, dessen Drehbuch anscheinend nur zehn Minuten gedauert hat, und eine archivierte künstliche Anstrengung des nicht-italienischen Meisters Michelangelo Antonioni, das nur für Antonioni-Liebhaber interessant sein wird, runden das schlecht passende Trio ab. Das aufregendste an diesen beiden Folgen ist ironischerweise das großartige Lied „Michelangelo Antonioni“, das der brasilianische Sänger Caetano Veloso in italienischer Sprache singt und das sie verbindet. Zum Glück ist Wongs Episode eindringlich und liebenswert, wieder sehr im Stil seines Meisterwerks 'In der Stimmung für Liebe.' Noch besser ist, dass diese 39-minütige Episode an erster Stelle steht, sodass das Publikum den Rest überspringen kann.

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Dieses erste Segment heißt 'Die Hand' und ist eine Hommage an das Motiv, das immer wieder in Antonionis Werk zu finden ist (ebenso wie eine kurze Folge von Einstellungen von leeren Räumen und Gängen, die an das Finale von Antonionis größtem Film erinnern). „Die Eclipse“). Gong Li spielt eine Kurtisane in den 1950er Jahren in dem scheinbar Hongkonger Land. Chang Chen (der in Wongs früherem Film erschienen ist 'Glücklich zusammen') ist die neue Schneiderin, die kommt, um ihre Maße für ein Kleid zu messen. Dabei streichelt sie ihn und bringt ihn zum Höhepunkt, während sie ihm ins Ohr flüstert, dass er sich jedes Mal an dieses Gefühl erinnern soll, wenn er ein Kleid für sie macht. Die Jahre vergehen und wenn sie in schwere Zeiten gerät und krank wird, versucht die Schneiderin, auf sie aufzupassen. Die tuberkulöse Frau, jetzt eine gewöhnliche Straßenprostituierte, zahlt ihm noch einmal alles zurück, was sie noch hat, ihre Hand.

Die vertrauten wongianischen Themen sind da: das Vergehen der Zeit und die tragische Unmöglichkeit, dass die richtigen Leute es jemals schaffen, gleichzeitig verliebt zu sein. Noch besser ist, dass das übliche Wong-Team mit dem Unnachahmlichen wieder zusammengesetzt wurde Chris Doyle als Regisseur der Fotografie und William Chang Suk-Ping das Set dekorieren und bearbeiten. Leckere Zeitlupenaufnahmen verstärken den traumhaften, erotischen Effekt. Dennoch muss auch gesagt werden, dass die Episode in keiner Weise einen ästhetischen Fortschritt für Wong darstellt, sondern vielmehr eine zusammenfassende Neuaussage in einem bewegten, minimalistischen Ton.

Minimalistisch ist vielleicht auch das gemeinnützigste Wort, das für „Gleichgewicht“, Soderberghs Beitrag, verwendet werden könnte. Wir scheinen immer noch in den 1950er Jahren zu sein, aber diesmal ist es Amerika und wir sind im Büro eines Schrumpfers (Alan Ark), der abgelenkt zuhört, wie sein Patient einen langweiligen Traum erzählt (Robert Downey Jr.) über eine Frau, die ans Telefon geht. Das Filmmaterial ist cremig-schwarz-weiß, und das Set wird von großen Schattenbändern einer Jalousie im Stil des klassischen Film Noir geschnitten. Der Psychoanalytiker sitzt hinter seinem Patienten und verbringt die gesamte Sitzung damit, eine spärlich gekleidete Frau - obwohl wir sie eigentlich nie sehen - mit Ferngläsern unterschiedlicher Größe (à la James Stewart im Hitchcock'S 'Heckscheibe,' eine klare Referenz). Er beginnt ihr Handzeichen zu geben, dann fliegt er Papierflugzeuge aus dem Fenster. Dann finden wir heraus, dass alles nur ein Traum war.

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Antonionis Segment 'The Dangerous Thread of Things' dreht sich um diese klassischen Topos, ein Paar - eine Italienerin und ein Amerikaner, die in Italien leben und aus unerklärlichen Gründen ein Auto mit Pariser Kennzeichen fahren - die kurz vor der Trennung stehen. Geschrieben von einem legendären italienischen Drehbuchautor Tonino Guerra Aus einer kurzen Skizze in Antonionis Buch 'That Bowling Alley on the Tevere' geht hervor, dass die Episode einen symbolischen, jenseitigen Raum darstellen soll, oder zumindest hoffen Sie es, denn der Dialog ist von Anfang bis Ende prätentiös und absolut lächerlich. Fans von Antonionis Werken werden das Motiv der Doppelgängerin aus erkennen 'L'Avventura' und der unberührte Strand von 'Rote Wüste' Aber leider wird die beständigste Verbindung mit den Katastrophen hergestellt 'Zabriskie Point' dessen schlechtes Schauspiel machte den Film in Antonionis Oeuvre berüchtigt. Wie immer in einem Antonioni-Film kommentiert der Raum die Themen des Films schräg, aber der Regisseur scheint mehr an den beiden Frauen interessiert zu sein, die in dem Film fast durchgehend nackt sind. Es ist angenehm, an diesen 92-jährigen Meister zu denken, der sich immer noch für die weibliche Form begeistert.

Es ist traurig zu denken, wie aufregend diese Art des Filmemachens war. Jetzt, wo es schlecht gemacht ist, erinnert es uns eindringlich daran, wie sehr sich die Dinge verändert haben und auf wie viele Arten.

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