New Classic: Rian Johnsons 'Brick'

Die New Classic-Reihe von Criticwire untersucht Filme, die in den letzten zehn Jahren veröffentlicht wurden, um den Test der Zeit zu bestehen.

'Backstein'
Sie: Rian Johnson
Criticwire Durchschnitt: -

Die besten Debüt-Features drücken eine aufregende Zuversicht aus, die so selbstverständlich ist, dass sie nur Aufmerksamkeit erfordert. Angesichts der Tatsache, dass ansonsten gute Erstlingsfilme häufig von Anfängerfehlern oder allzu offensichtlichen Schulden durch bestimmte Wegweisereinflüsse geplagt werden, ist es immer noch selten, dass Talent so voll entwickelt ist, auch wenn ihre Arbeit nicht perfekt ist. Betreten Sie Rian Johnsons 'Brick', eine hartgesottene Detektivgeschichte im Stile von Dashiell Hammet, die jedoch an einer High School spielt. Es wurde im Januar 2005 bei Sundance uraufgeführt und ein wenig mehr als ein Jahr später von Focus Features in die Kinos gebracht. Mit einem Budget von rund 500.000 US-Dollar wurden schließlich fast 4 Millionen US-Dollar verdient. Obwohl einige Kritiker über die betroffene Cleverness murrten, erhielt 'Brick' überwiegend positive Kritiken und wurde schließlich zu einem Kultfilm, insbesondere für Fans von Johnson, der später den beliebten Science-Fiction-Thriller 'Looper' drehte, drei der besten Folgen von 'Breaking Bad' und dreht derzeit den neuen 'Star Wars' -Film. Es mag verlockend sein, im Nachhinein auf 'Brick' zu schauen und ein vielversprechendes kleines Debüt zu sehen, aber es ist wirklich eine Einführung in ein atemberaubendes neues Talent, das im Genre Handel treibt und dennoch sein Augenmerk weit über seine Grenzen hinaus richtet.

Alita Battle Angel metakritisch

Der Schüler Brendan Frye (Joseph Gordon-Levitt) entdeckt in seinem Schließfach eine Nachricht von seiner Ex-Freundin Emily Kostich (Emilie de Ravin), die ihn an ein Münztelefon weiterleitet. Emily ist verängstigt und bittet Brendan um Hilfe, doch ihre Situation ist weiterhin unklar. Nachdem Brendan tief in die Gänge seiner Vorstadt-Highschool gegraben hat, findet er Hinweise von einer anderen Ex-Freundin, Kara (Meagan Good), Dode (Noah Segan), Brad Bramish (Brian J. White) und seiner koketten Freundin mit wechselnden Loyalitäten Laura (Nora Zehetner). Schließlich taucht Emily tot auf und Brendan verspricht, ihren Mord mit Hilfe seines Freundes The Brain (Matt O'Leary) aufzuklären, um sich später in einem gefährlichen Drogenring von „The Pin“ (Lukas Haas) wiederzufinden ), ein körperbehinderter Stadtbewohner, und sein zäher Schlepper (Noah Fleiss). Obwohl irgendwann Gerechtigkeit geleistet wird, kommt niemand sauber raus.



Mit seiner 'Miller's Crossing' -ähnlichen Erzählung und dem '40s noir' -Dialog ('Bulls' für 'Cops', 'Yegg' für 'Criminal' und mein persönlicher Favorit 'Knives in my Eyes' für 'A Headache') verständlicherweise sahen manche 'Brick' als Stilübung, aber wenn man es beim Wort nimmt, fühlt sich der Film nie leer an. Die verschiedenen konkurrierenden Agenden der Krimis lassen sich gut auf die Highschool übertragen, und die narrativen Einsätze passen gut zu den gesteigerten Emotionen der jugendlichen Charaktere. Darüber hinaus zwinkert weder Johnson noch einer der Schauspieler dem Film zu. Beide spielen jede Handlung und leidenschaftliche Werbebotschaft direkt und bestehen darauf, dass das Publikum sie auf die gleiche Weise empfängt. Johnson versetzt die Zuschauer in eine schäbige Unterwelt, die den vorherigen ähnelt, sich aber nie wie eine Kopie anfühlt. Mit Hilfe der besten Leistungen von Gordon-Levitt und Zehetner, die beide starke Emotionen hinter stählernen Außenseiten verbergen, kann „Brick's“ Stil steht seiner Substanz nie im Wege.

der große Showman Trailer

Doch neben dem überzeugenden Drehbuch und den Siegerleistungen ist Johnsons Regie der eigentliche Star des Films. Von den ersten Minuten an vermittelt Johnson Informationen visuell, angefangen von Brendans Schock über den Tod seines Ex bis hin zur Verspätung von Emilys Anruf, der durch sauberes, absichtliches Filmemachen kommuniziert wird, das zurückhaltendes, aber wahrnehmbares Selbstvertrauen demonstriert. (Lesen Sie die Spalte 'Scenic Routes' von Mike D'Angelo über die Eröffnung von 'Brick's' mit Anmerkungen von Johnson für eine eingehendere Analyse.) Gepaart mit Johnsons raffinierten In-Camera-Effekten und fließendem Schnittstil, ganz zu schweigen von Nathan Johnsons unheimlicher Tonhöhe -perfekte Partitur und Steve Yedlins schmutzige, weitwinklige Kinematografie. „Brick“ wirkt wie ein Mainstream-Film, ohne sein zotteliges Indie-Feeling zu verlieren, und gibt dem Publikum das Vertrauen, dass es in überkompetenten Händen ist. Letztendlich ist 'Brick' ein Line-in-the-Sand-Debüt, das mit Bravour den Originality of Vision-Preis von Sundance erhält, aber auch ein neues Talent vorstellt, das noch nicht den Höhepunkt seiner Fähigkeiten erreicht hat. Mit anderen Worten, ein großartiges Debüt ist eine mächtige Sache.

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