Kritik zu „The Hot Zone“: Der Viral Outbreak-Thriller von Nat Geo steckt voller harter Fakten

Julianna Margulies in der 'Hot Zone'



Eigentlich bin ich Folge 7

National Geographic / Amanda Matlovich

Die erste Szene von „The Hot Zone“ ist ein erschreckender Szenen-Setter, aber auch ein bisschen wie ein roter Hering. Ein kranker Mann, der von spärlichen Dialogen und vielen nervenaufreibenden Nahaufnahmen gefangen genommen wird, versucht, sein Haus zu verlassen und in ein Taxi zum Flughafen zu steigen. Irgendwie steigt er in das Flugzeug ein, obwohl riesige rote Striemen sein Gesicht bedecken und er fast ständig husten muss, um seine Mitreisenden zu stören. Auf dem Rückweg von der Toilette klammert sich der Mann an die Rückenlehnen jedes Sitzes, um aufrecht zu bleiben, bevor er sich in seinen eigenen Stuhl fallen lässt - und erbricht sich prompt einen mit Blut gefüllten Säckchen, den der Aufseher pflichtgemäß auf die Toilette wirft.



Der Mann wird in ein Krankenhaus in Nairobi gebracht, aber es gibt nichts zu tun. Während ein junger Arzt eilt, um Luft in seine verstopften Lungen zu bekommen, sprudelt eine blutige Entladung über das Gesicht des Arztes. Er ist überrascht, starrt die Krankenschwester an und fragt sich, was er als nächstes tun kann, wenn überhaupt.



Das Zuschauen des Publikums fühlt sich wahrscheinlich genauso an. Offensichtlich leidet dieser Mann an einer tödlichen Krankheit und er hat über ein uns bekanntes Reiseszenario unzählige Menschen mit dieser Krankheit in Berührung gebracht. Da Patient Zero hier beschlossen hat, in ein Flugzeug zu steigen, ist die gesamte Menschheit gefährdet. Diese Einsätze werden durch das Folgende untermauert, da „The Hot Zone“ ein weiteres sehr reales virales Risiko eingeht, das Nordamerika und nicht Afrika bedroht, aber der unerbittliche Ton und das Tempo verlangsamen sich ein wenig, um genau hervorzuheben, wie ein Ausbruch passieren kann - und wie es kann gestoppt werden. „The Hot Zone“ ist spezifisch, wenn auch etwas zu kalt für seine menschlichen Subjekte, und vermittelt seine Botschaft, ohne dabei irgendein Drama zu opfern.

Basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Richard Preston aus dem Jahr 1994 spielt die Adaption von Nat Geos limitierter Serie Julianna Margulies als Dr. Nancy Jaax, eine Wissenschaftlerin der US-Armee, die in Reston, Virginia, auf das damals unbekannte Reston-Virus bei importierten Affen stößt. Fast ein Drittel der Affen ist gestorben, und Jaax 'Team muss feststellen, was so viele Affen töten könnte. Obwohl ihre Kollegen außergewöhnlichen Ursachen gegenüber abweisend bleiben (sie denken, es ist Simian-Fieber), geht Jaax schnell vor, um einen Ebola-Ausbruch zu identifizieren.

Topher Grace in der 'Hot Zone'

National Geographic / Amanda Matlovich

Dazu gehört eine lange, weitgehend ungebrochene Szene, in der Jaax einen jungen Sergeant (Lenny Platt) hinzuzieht, um sie bei der Untersuchung der Probe zu unterstützen. Dazu gehört auch das Betreten des Sicherheitsbereichs für biologische Sicherheit der Stufe 4. Jaax, der erfahrene Offizier, führt ihn durch jeden Schritt des Schutzprozesses und erklärt dem Publikum die Vorsichtsmaßnahmen: Ziehen Sie alle Ihre Kleider und Ihren Schmuck aus. Zieh frische, weiße Laborkleidung an. In einen sperrigen, sauerstofffreien Plastikanzug drücken. Clip in eine äußere Sauerstoffquelle. Betreten Sie die Dekontaminationskammer und testen Sie die Probe.

Als Jaax den Gefrierschrank in der „heißen Zone“ öffnet, sagt sie unverblümt: „Weißt du, wie viele Menschen auf diesem Planeten sterben würden, wenn die Reste dieses Gefrierschranks jemals freigesetzt würden?“

Trotzdem funktioniert die Kerngeschichte sehr, sehr gut. Das Publikum sollte von den viralen Bedrohungen für unsere Welt ausreichend irritiert und von den Bemühungen der Wissenschaftler hinter den Kulissen beeindruckt sein, uns zu retten. Es ist leicht zu behaupten, dass Dr. Jaax die wahre Superheldin der Medien von 2019 ist, da sie zum Schutz der Weltbevölkerung gegen Befehle verstößt und sich selbst einem Risiko aussetzt. Margulies tut genau das Richtige für die Rolle, indem sie die Dinge auf eine klinische, nachdenkliche Leidenschaft für ihre Sache zurückführt, ohne zu oft zu groß zu werden, um zu vermitteln, wie schlimm dieser besondere Umstand wird. Der Rest der Besetzung hat seinen eigenen Reiz - Topher Grace ist ein großartiger Bösewicht, und Liam Cunningham ist weiterhin der starke, leise Typ - und selbst wenn „The Hot Zone“ nicht mit Charakteren in Verbindung gebracht werden kann, so lehrreich es auch ist Für das Publikum ist diese limitierte Serie ein gruseliger, packender Thriller, den Sie nicht so leicht vergessen werden.

Note B

„The Hot Zone“ hat seine ersten beiden Folgen beim Tribeca Film Festival 2019 uraufgeführt. Nat Geo wird die sechsteilige, limitierte Serie an drei aufeinander folgenden Abenden ab dem 27. Mai um 21.00 Uhr ausstrahlen. ET.



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