Cannes Review: Bill Paxton erschreckt in Terrence Malick-inspirierte „Mean Dreams“

'Mean Dreams'



Nathan Morlandos „Mean Dreams“ verfolgt Kinder mit einer Tüte Beute auf dem Lamm und kombiniert eine poetische Geschichte von Hinterwäldlern mit erstklassigen Darbietungen. Dabei werden keine Regeln gebrochen, sondern einige vertraute in befriedigendem Maße befolgt. Der zweite Spielfilm von Drehbuchautor und Regisseur Morlando (nach „Edwin Boyd: Citizen Gangster“ aus dem Jahr 2011) stammt aus dem Terrence Malick-Spielbuch entfremdeter Seelen, die sich in einer wunderschönen Naturlandschaft bewegen - genauer gesagt, es erinnert an „Badlands“ - und hält sich dabei an eine einfachere dramatische Reihe Umstände und einige angenehme Hinweise in den Prozess schlagen.

Morlandos Ass im Loch ist seine erstklassige Besetzung, zu der eine großartige Schurkenpartie von Bill Paxton gehört, die sich jedoch hauptsächlich auf den aufstrebenden Star Josh Wiggins („Max“) als 15-jährigen Jonas stützt, der sich in seinen nächsten verliebt -türige Nachbarin und beschließt, sie aus ihrem heruntergekommenen Dasein im ländlichen New York zu retten. Die gutmütige Casey (Sophie Nélisse, 'Die Bücherdiebin') fällt Jonas 'Blick auf, als ihre Familie in der Provinzstadt ankommt und sie sich sofort auf einen verwandten Geist ihres Alters einlässt. Ihre Beziehung entwickelt sich schnell - vielleicht ein bisschen zu schnell - aber angesichts der Umstände ist es keine große Überraschung: Es ist fast so, als wären sie die einzigen Menschen auf dem Planeten, wenn sie über die goldenen Felder wandern, die ihre Grundstücke umgeben.

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Aber die Realität ist viel schlimmer. Casey lebt unter der drückenden Kontrolle ihres Polizeibeamten, Vaters Wayne (Paxton), einem trinkfesten, missbräuchlichen Alleinerziehenden, der sich sofort von Joshs Interesse an seiner Tochter zurückzieht. Es dauert nicht lange, bis Jonas tapfer in den Heldenmodus wechselt und seinen neuen Begleiter verteidigt, aber es stellt sich heraus, dass er die Bedrohung unterschätzt hat. Jonas wurde von dem Polizisten und seinem Vorgesetzten herumgeschmatzt und bedroht. Zunächst versucht er diplomatisch, Casey aus dem eisernen Griff ihres Vaters zu retten. Wenn dies fehlschlägt, greift er zu verschlagenen Methoden und entdeckt versehentlich ein Strafverfahren, an dem die örtlichen Strafverfolgungsbehörden beteiligt sind. in Kürze rast er mit einer Aktentasche voller gestohlener Bargeld und einem hektischen Casey an seiner Seite in den Wald.

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'Mean Dreams' wurde von seinem Regisseur als 'Northern Gothic' beschrieben, ein passendes Label für einen Film, der Malicks Lyrik in Thrillermaterial verwandelt Genauso wie David Gordon Green es mit „Undertow“ gemacht hat. Jonas und Casey wagen sich tief in die weiten Wälder und sind sich nicht sicher, ob sie tatsächlich einen Plan haben, um ihrer tristen Welt zu entkommen und etwas Besseres zu erreichen.

'Mean Dreams'

Das Drehbuch von Kevin Coughlin und Ryan Grassby bleibt in der begrenzten Welt seiner jungen Protagonisten elegant. Während sie über Molke streiten, müssen sie auf Gewalt zurückgreifen - ein paar blutige Showdowns lassen ihnen keine Wahl - und von einer besseren Zukunft träumen, sprechen sie nie über ihre Jahre hinaus und ihre Chemie wirkt alles andere als glaubwürdig. Beide jungen Schauspieler zeigen ein gewaltiges Maß an Understatement, das die abgedroschenen Wendungen - gestohlene Waren, unerbittliche Bösewichte und Verstecke in Motelzimmern - schmackhafter macht als die übliche Routine.

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Es ist jedoch Paxton, der 'Mean Dreams' mit einem spürbaren Gefühl der Bedrohung injiziert. Er sieht Jonas finster an, wenn er ihn einholt, und grinst genauso gruselig, wenn er die Kontrolle übernimmt. Er ist eine großartige Verkörperung der harten Welt, in der die Hauptfiguren des Films auf Schritt und Tritt festgehalten werden. Er hat diese Aufgabe durch die filigrane Kinematographie des Films unterstützt, die von kupferfarbenen Außenaufnahmen zu schattigen Nachtaustauschen oszilliert, die von Wärme zu völliger Angst wechseln.

Die durchdringende Eleganz macht eine weitgehend abgeleitete Handlung wett. Wir haben schon früher Variationen dieser Geschichte gesehen, und „Mean Dreams“ macht nicht viel, um die Erwartungen aufzurütteln - bis zu einem gewaltsamen Finale, das die psychologische Entwicklung der Charaktere untermauert. Letztendlich hat „Mean Dreams“ weniger mit der Natur von Familienbanden zu tun als mit der brutalen Erfahrung, sie auseinander zu reißen.

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Note B

“Mean Dreams” wurde 2016 auf den Filmfestspielen von Cannes uraufgeführt. Derzeit wird der Vertrieb angestrebt.



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