9 Filme zum Bergsteigen, die Sie sehen sollten, bevor Sie den „Everest“ skalieren

Manche lieben es, die schnellsten Autos zu fahren, andere träumen davon, auf den größten Wellen der Welt zu surfen, während andere sich erst auf dem höchsten Berg völlig lebendig fühlen. Bergsteiger sind mangels eines besseren Begriffs total verrückt. Sie trotzen den härtesten natürlichen Elementen in Höhenlagen, in denen Sauerstofftanks erforderlich sind, und sprechen über Todeszonen, Ödeme und Gliedmaßenverluste durch Erfrierungen wie der Rest von uns über Blasen und Papierschnitte. Was treibt diese Menschen dazu, für ein paar gefrorene Minuten auf einem Berg ihr Leben aufs Spiel zu setzen? Diese Frage ist nicht nur der prominenteste gemeinsame Nenner aller Bergsteigerfilme und Dokumentationen, sondern auch der Hauptgrund, warum wir als Publikum von diesen gefährlichen Extremitäten so angezogen sind.



'Everest”Ist der neueste Blockbuster, der uns in das Milieu der Bergsteiger bringt: Mit einer Besetzung mit Stars Jake Gyllenhaal, Jason Clarke, Josh Brolin und Keira Knightley und andere, Baltasar Kormakur'S Film wird diese Woche sehr weit verbreitet. Trotz aller gemischten Kritiken, die es bisher erhalten hat (einschließlich unserer aus Venedig), haben nur wenige das atemberaubende Schauspiel seiner Kulisse bestritten - und es ist kaum der erste Film, der sich darauf verlässt. Kletterer dabei zu beobachten, wie sie die tückischsten Bergwände der Welt zu den höchsten Gipfeln der Welt erklimmen, ist fast standardmäßig unterhaltsam und daher Gegenstand mehrerer Spielfilme (von denen viele, wenn ich ehrlich bin, nicht sehr gut sind) und auch vieler Dokumentarfilme (die eher besser abschneiden).

Vom Himalaya über die Schweizer Alpen bis hin zu den südamerikanischen Anden konzentrieren sich die folgenden neun Filme auf das brennende Verlangen des Menschen nach Abenteuer und Eroberung, wo die Luft dünn und die Aussicht unbeschreiblich ist. Oft dominieren die Berge selbst; Diese felsigen Kolosse, die als Liebhaber, Bösewichte oder spirituelle Führer bezeichnet werden, sind für sich genommen schon ziemlich überzeugende Charaktere, nicht zuletzt darin, wie sie menschliche Bindungen knüpfen und physische Grenzen prüfen. Machen Sie sich also fest, schnallen Sie Ihre Steigeisen an und achten Sie auf versteckte Gletscherspalten, während wir die neun Gipfel unten erklimmen - oder ist das oben?

'North Face' (2008)
Die Geschichte ist in Höhen fiktionalisiert Philipp StolzlAuf der Grundlage eines Versuchs zweier deutscher Alpinisten im Jahr 1936 folgt der Film Toni Kurz (Benno Fürmann) und Andi Hinterstoisser (Florian Lukas) auf der Mission, die Eigernordwand zu besteigen und als erste Männer „das letzte Problem der Alpen zu erobern“. Vom Boden und von der Aussichtsplattform aus soll ihr Sieg von fotografiert werden Luise Fellner (Johana Wokalek), ein Jugendfreund aus Berchtesgaden, der eine romantische Verbindung zu Kurz aufbaut. Kurz und Hinterstoisser kommen nach einem großen Vorsprung vor anderen europäischen Konkurrenten abrupt zum Erliegen. Zwei österreichische Wettbewerber, Willy (Simon Schwartzund Edi (Georg Friedrich), sind ihrer Spur gefolgt, als Willy durch einen Steinschlag schwer verletzt wird. Alle vier Männer erkennen, dass sie zurückgehen oder ihr Schicksal dort und dann besiegeln müssen. Die nächste Stunde von „North Face“ ist so intensiv wie jeder Dokumentarfilm über Bergsteigen, der hervorragend darauf ausgelegt ist, das Publikum am Rande seiner Plätze zu halten. Kurz und Hinterstoisser erklimmen im Mondlicht und in der Dunkelheit die große alpine Nordwand und die Schauspieler ziehen den Betrachter in ihren Bann, während Wokaleks Fellner eine persönliche, emotionale Note verleiht. Die winterliche Kinematografie von Kolja Brandt und die langen Strecken ohne Ton, aber mit grausamem Wind, während Männer am Abgrund des Lebens baumeln, sorgen dafür, dass der Film auf der größtmöglichen Leinwand zu sehen ist. Das Unglaublichste von allem ist, wie eng die Geschichte an den Fakten der Expedition von 1936 festhält, was „North Face“ zum vielleicht größten erzählerischen Merkmal des Bergsteigens von allen macht.



“Touching The Void” (2003)
Menschliche Belastbarkeit, die Bande der Kletterpartnerschaften, die Überlebensfähigkeit des Menschen und die Schwierigkeiten, gnadenlos gefährliche Gipfel zu erklimmen -Kevin MacDonald’; s 'Touching The Void' bietet alles. Es ist die unglaubliche wahre Geschichte von Joe Simpson und Simon Yates, zwei Kletterfreunde aus Großbritannien, die 1985 die Westwand der Siula Grande in den peruanischen Anden bestiegen haben. Auf dem Weg vom Gipfel wird für Joe der schlimmste Albtraum eines Kletterers Wirklichkeit: Er bricht sich das Bein. Durch eine ausgeklügelte Seiltechnik wird eine normale Abfahrt zu einer Rettungsmission, bis die beiden Männer von einem heftigen Sturm getroffen werden. Über einem besonders steilen Felsvorsprung bleibt Joe in der Luft hängen, außerhalb von Simons Sicht- und Hörweite. Simon glaubt, sein Partner sei tot, und trifft eine Entscheidung, die später kontrovers diskutiert wird - er schneidet das Seil. Was als nächstes passiert, wird am besten für diejenigen, die mit den Ereignissen nicht vertraut sind, unausgesprochen gelassen. Joe und Simon erzählen uns die Ereignisse im klassischen Talking-Head-Format, während ihr Aufstieg von brillant nachgestellt wird Brendan Mackey (spielt Joe) und Nicholas Aaron (Simon). Komplizierte Nahaufnahmen von Steigeisen und Eispickeln sorgen für einen beinahe surrealen Eindruck, und MacDonalds Szenenarrangements bringen gebrechliche Menschen wütend mit unversöhnlichen Bergen in Berührung. Eine der legendärsten und schrecklichsten Geschichten zum Überleben des Bergsteigens in der Geschichte. Die Ereignisse in „Touching The Void“ lösten endlose Debatten in der Kletter-Community über Simons Entscheidungen aus und sorgen für ein unvergessliches und höchst viszerales Seherlebnis.





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